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Zu Beginn des 20. Jahrhunderts stellte Friedrich Graf von Toggenburg der Stadt Bozen ein Grundstück für den Bau einer Mädchen – Volks- und Bürgerschule zur Verfügung. Bedingung war, die unbebaute Fläche als öffentlichen Park zu gestalten.

Hier wurde die Mariensäule, im Gedenken an die Jahre der Cholera in Bozen (1836 – 1854), errichtet. So entstand der Marienplatz wie man ihn noch heute kennt. Der Schulbetrieb wurde am 14.11.1908 aufgenommen.
Das im Jugendstil erbaute Gebäude nannte man zu Ehren des 60. Regierungsjubiläums des österreichischen Kaisers

FRANZ JOSEPH SCHULE.

Das Schulgebäude galt als vorbildhaft und einige der Vorteile können heute noch genutzt werden, wie z. B.: geräumige, helle Klassenzimmer, Schulküche, Aussichtsterrasse, Mensa.
In der Faschistenzeit wurde die Schule in ADELAIDE CAIROLI umbenannt.
1943 wurde das Schulgebäude bei einem Bombenangriff erheblich zerstört.
LehrerInnen und SchülerInnen konnten erst 1951 wieder in das sanierte Schulgebäude einziehen.
In den folgenden Jahren besaß die Schule keinen Namen, sie wurde SCHULE AM MARIENPLATZ genannt.
Im Jahre 1960 bekam die Schule schließlich ihren heutigen Namen:

Grundschule   JOHANN   WOLFGANG  VON GOETHE.

In den 90-iger Jahren wurden an der Goetheschule langwierige Umbauarbeiten durchgeführt, so wurden z.B. die Holztreppe durch eine Marmortreppe ersetzt, Böden neu verlegt, ein Aufzug eingebaut, eine Feuertreppe errichtet, die Bäder renoviert, behindertengerechte Zugänge geschaffen, weiters kamen eine Bibliothek mit Medienraum und ein Lehrerzimmer dazu.

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